The Witcher I

  • Wenn wir schon ein Witcher-Unterforum haben, warum nicht was zu Witcher 1 posten? Schliesslich habe ich kürzlich mein Erspartes zusammengekratzt und konnte mir dann die gesamte Witcher-Serie leisten, wobei der erste Teil fast anderthalb Euro gekostet hat! Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Mit ist klar, dass wahrscheinlich niemand an dem Spiel dran ist, aber falls doch wer was Beitragen möchte, eine Anekdote, eine Frage oder was auch immer, dann ist hier Platz dafür. Denke mal Spoiler muss man hier nicht setzen, da das für alle ausser mich eh ein alter Hut ist.


    Ein paar Anekdoten aus meinem ersten Hexerspiel:

    • Wirklich Schwierigkeiten hatte ich im Spiel bisher nur an 2 Stellen:
      1. Der Phantomhund am Ende des 1. Kapitels. Ich hatte alles "Unnötige" im Gasthaus eingelagert, aus Angst nicht genügend Platz im Inventar zu haben. So auch alle Tränke und so. Ich hatte dann gegen den Geisterfido keine Chance und musste nach zig versuchen einen früheren Speicherstand laden um die Sachen zu holen... dann war es easy.
      2. Beim Golem, den man mit Blitzen beleben und töten muss. Ich habe etwa 2 Stunden gebraucht, bis ich merkte dass es keine gute Idee ist mit gezogenem und in den Himmel gestreckten Schwert in einem Blitzgewitter rumzulaufen. Als ich dann die Waffe versorgt hatte, war's kaum mehr eine Herausforderung.
    • Ich bin im Moment kurz vor Ende des 3. Kapitels (glaube ich) und habe mich inzwischen recht gut an die Steuerung gewöhnt, auch die Alchemie habe ich inzwischen verstanden und kann die Tränke sinnvoll herstellen und anwenden, nur die Zauber sind mir zu hoch... Klar kann ich sie anwenden, aber der Nutzen ist extrem gering, wahrscheinlich mache ich da was falsch.
    • Geralt der Notgeile besprang bisher immer noch alles, was nicht bei 3 einen Keuschheitsgürtel montiert hat. Jetzt wurde er von Triss genötigt, ihr einen Ring zu schenken (und der Balg Alvin wurde ja auch schon fast adoptiert). Vielleicht wird Geralt nun etwas braver?
    • Geralt musste sich ja zwischen Shani und Triss entscheiden. Das war eine der leichteren Entscheidungen. Schon als Shani die Hausparty zu viert organisierte, kam mir die psychotisch vor. Sie lud einen Typen ein, das war ok, aber als ich dann eine Frau einlud (die im Gunstgewerbe [toller Ausdruck] arbeitet) wurde sie schnippisch und eifersüchtig. Aber mit ein paar Schnittblumen konnte man die Tags drauf schon wieder glücklich machen und beglücken. Ganz schön billig diese Shani. Als dann der Alvin ins Spiel kommt, dreht sie durch und kriegt einen paranoiden Anfall gepaart mit krankhafter Eifersucht. Pff... Frauen...
  • Über das Spiel hab ich auch schon einiges gehört. Hab es aber selbst noch nicht gespielt.


    Also kann man sich das so als "level" Spiel vorstellen? Je höher der Level, desto leichter wirds? Gibt es wie bei New Vegas ein Level, ab dem es nicht mehr weitergeht? Kann man Waffen "schmieden"/bauen...da gibts noch einen anderen Ausdruck, aber mir fällt er grad nicht ein.


    Ist das Spiel sehr linear? Ich liebe es immer in einer offenen Welt rumzulaufen und je nach Lust und Laune Quests zu machen wie bei Fallout z.B.


    Oha Liebesgeschichte klingt für mich persönlich abschreckend und Balg? Die sind immer so nervig naseweiß in den meisten Spielen....

    Wenigstens kann man sich zwischen zweien entscheiden? Naja, das geht ja noch....Single bleiben kann man nicht ? :D

    I am putting myself to the fullest possible use, which is all I think that any conscious entity can ever hope to do.

    (HAL9000 :hal9000: )


    Hope is a dangerous thing.

  • Also der erste Teil ist nicht so Openworld. Ich glaube die anderen Teile (oder nur der dritte?) sind das mehr. Aber man kann doch einiges erkunden und ganz linear ist es auch nicht. Man kann innerhalb definierter Karten frei erkunden gehen. Die Kämpfe sind allgemein nicht sehr schwierig (zumindest auf meinem Schwierigkeitsgrad, man kann das noch hochschrauben wenn man will).


    Das Balg lungert nur im Haus rum (und wenn ich mal zu Besuch bin muss ich den enttäuschen und sagen, dass es kein Hund bekommt). Mehr hat man zum Glück (bisher) nicht mit ihm zu tun. Und Liebesgeschichte... keine Ahnung wie es sich entwickelt, aber denke mal es beschränkt sich vor allem weiterhin auf die physischen Aspekte.


    Man kann etwas an Waffen bauen, aber relevant ist das nicht. Die Anzahl Rüstungen und Waffen sind sehr beschränkt und die Suche danach hat nur minimalen Stellenwert. Da musste ich mich nach Fallout erst dran gewöhnen, aber inzwischen finde ich es cool. Statt den Waffen muss man halt den Charakter "bauen".


    Für mich lebt das Spiel durch die Geschichten, die dabei erzählt werden und den Charakter den man dabei entwickelt. Man hat öfters mehrere Optionen wie weiter, und ein gut oder schlecht ist nicht immer so klar definiert. Die Atmosphäre hat was düsteres und der Protagonist ist kein moralisch properen Held. Saufen, käuflicher Sex und Glücksspiel gehört für ihn ebenso dazu wie das Töten von Monstern wenn die Bezahlung stimmt.

  • Wenn wir schon ein Witcher-Unterforum haben, warum nicht was zu Witcher 1 posten?

    • Geralt musste sich ja zwischen Shani und Triss entscheiden. Das war eine der leichteren Entscheidungen. Schon als Shani die Hausparty zu viert organisierte, kam mir die psychotisch vor. Sie lud einen Typen ein, das war ok, aber als ich dann eine Frau einlud (die im Gunstgewerbe [toller Ausdruck] arbeitet) wurde sie schnippisch und eifersüchtig. Aber mit ein paar Schnittblumen konnte man die Tags drauf schon wieder glücklich machen und beglücken. Ganz schön billig diese Shani. Als dann der Alvin ins Spiel kommt, dreht sie durch und kriegt einen paranoiden Anfall gepaart mit krankhafter Eifersucht. Pff... Frauen...

    Tolle Idee, da ich bekanntlich, wie auch vom Avatar erkennbar ist, ein großer Fan der Witcher Reihe bin, werde ich gerne falls gewünscht, noch ein bisschen mehr darüber schreiben.

    Wobei ich dich ja auch nicht Spoilern möchte bzw vorgreifen.


    Du hast die absolut richtige Wahl getroffen, wer die Chance zwischen Magierin und Medizinerin hat, ist es noch unentschieden.

    Aber wenn man bedenkt, dass Rittersporn Sie schon länger "kennt", sowie ebenso in der Akademie in Oxenfurt studierte, und Sie danach lieber in Stab von Milo ins Feldlazarett von Vanderbecks ging.

    Anstatts früher den Elfen beizutreten, wo Geralt sie kennenlernte, kann man nur so entscheiden, vorallem Ihre verdrehte Wahrnehmungen und hysterischen Anfälle, man schon in den Büchern lesen durfte.


    Nastja du kannst dir ja ein Savegame anlegen, wo du dich für Shani entscheidest, dann bekommst du beim laden von diesem in Witcher 2 ein lustigen Tagebucheintrag, warum es doch mit Ihr und Gerald nicht klappte ^^.


    Zudem spielt Sie ansonsten in Witcher 2 keine Rolle, und taucht erst wieder dementsprechend in the Witcher 3, Dlc Hearts of Stone auf :thumbup:.

    Dann aber wie gewohnt freizügig, verspielt und naja sagen wir mit zielführenden Happy End, bei paar richtigen Entscheidungen 8)

    Also der erste Teil ist nicht so Openworld. Ich glaube die anderen Teile (oder nur der dritte?) sind das mehr. Aber man kann doch einiges erkunden und ganz linear ist es auch nicht.


    Für mich lebt das Spiel durch die Geschichten, die dabei erzählt werden und den Charakter den man dabei entwickelt. Man hat öfters mehrere Optionen wie weiter, und ein gut oder schlecht ist nicht immer so klar definiert. Die Atmosphäre hat was düsteres und der Protagonist ist kein moralisch properen Held. Saufen, käuflicher Sex und Glücksspiel gehört für ihn ebenso dazu wie das Töten von Monstern wenn die Bezahlung stimmt.

    So ist es, besser hatte man es nicht auf den Punkt bekommen können :thumbup:.

    Hatte dir dies ja schon bei deiner Bekanntgabe der Anschaffung gesagt bzw dafür gelobt, dass dir noch viel Spielspass sowie Hintergundgeschichten erwarten kannst.

    Witcher 1 nimmt dich bei der Hand, Witcher 2 lässt dich eintauchen und in Witcher 3 erlebst du dann Open World mit vielen Interagtionspunkten,.- Personen, sowie tollen Storyelementen und Erlebnisse.


    Ja die Steuerungen sind anders, und man muss sich daran gewöhnen, aber

    Witcher 2 hat wieder eine andere Steuerung, ebenso Witcher 3. Jedoch machen Sie dies mit den Geschichten, Erlebnisse und liebevoll aufgebauten Charaktere und Nebenquests wieder weg.

    Warte bis du auf Foltest triffst, bzw Entscheidungen für oder gegen Magie fallen.


    So wie mich die Trilogie fesselte, bzw ich Witcher 3 mit 4 Durchgängen aufsaugte, bin ich mal auf deine weitere Geschichte bzw Erfahrungen und Sichtweisen gespannt :thumbup:.


    Bei Fragen, fragen äähm Hier schreiben :).

  • Kapitel 4 beendet.


    Merke: Misch dich nicht in die Angelegenheiten von Zaubererinnen ein, denn sie sind schwierig und unberechnebar. Triss zum Beispiel teleportiert gerne Leute ein wenig durch die Gegend und ich hatte da das Gefühl so zielsicher ist die dabei nicht. Dass ich nicht einen Kilometer über dem Boden materialisiert bin, nehme ich mal als Glücksfall hin.


    Auf jeden Fall durfte ich die Dorfprovinz erkunden. Geralt, der Geläuterte, war tatsächlich relativ brav, und hat nur eine Gelegenheit genutzt um zwischen die Schenkel einer Frau zu kommen. Das hat ihn nur einen diamantbesetzten Goldring gekostet. Bei der Hexe hat er es zwar auch versucht, aber die hatte kein Interesse und alle anderen, selbst die nackten Damen, die Göttin und die Dryaden, haben Geralt nicht interessiert. Wird er alt? Ist er krank? Oder haben ihn die Dorfintrigen ebenso genervt wie mich? Da gings drum wer wen heiratet, wer auf wen eifersüchtig ist, oder einfach nur neidisch auf den Verlobungsring. Ich fand die Bauerndorfbeziehungsgeschichten öde, ich will Monster killen und weder Amor noch Paartherapeut spielen. (Später floss dann allerdings noch genügend Blut.)


    Den Fast-Adoptivbalg Alvin hat nicht mehr so genervt wie vorher, aber jetzt fällt er mehr in der Kategorie unheimlicher Freak. Bei einem Geist musste ich um seine Seele würfeln. Leider habe ich gewonnen und hatte ihn dann immer noch an der Backe. Deswegen habe ich ihn so langsam darauf vorbereitet, dass er selber für sein Schicksal verantwortlich ist. Am Ende des 4. Kapitels nimmt er das dann ziemlich wörtlich.


    Abgesehen davon unterstütze ich die menschenhassenden Spitzohren (Vulkanier?) und nicht die fanatischen Blechdosen. Das soll ja irgendwie auch im 2. Teil noch Einfluss haben.


    Fazit: Kapitel 4 ist szenen- und stimmungsmässig weniger spannend, als die vorderen Kapitel, aber der Charakter bzw. der Beruf des Hexers als wandernder und käuflicher Monstertöter wird schön herausgearbeitet. Bin gespannt wie es weitergeht.


    4 von 5 Kapitel durch und die Waffen Nummer 3 und 4 trage ich weiterhin nur zu Dekoration.

  • Und durch...


    Geralt ist wirklich brav geworden, auch im 5. Kapitel gabs nur einmal Sex, wahrscheinlich um irgendeine Quote zu erfüllen. Die Szene war so billig gemacht, dass man einen sehr primitiven Humor haben muss um das lustig zu finden und von einer Originalität, die fast an die berühmte Strohszene heranreicht. Ich fands witzig.


    Szenenmässig fand ich den Schluss wieder besser als das 4. Kapitel, düsterer, und die Geschichte wird zügig weitererzählt ohne langfädig zu werden. Es hat keine Megaüberraschung am Schluss, aber doch ein rundes Ende mit der Option auf Fortsetzungen.


    Fazit: Ich kann es also nur weiterempfehlen, auch wenn es grafisch wohl nicht das gelbe vom Ei ist. Der Abspann am Schluss ist für mich ein optisches Highlight. Für mich hat es keinen wiederspielwert, da vor allem die Geschichte tragend ist und die kennt man dann schon. Aber eben diese Geschichte ist sehr gut erzählt.


    Nächstes Projekt Witcher 2

  • Ich wollte mir das Spiel auch mal anschauen und besitze die Standard Version auf DVD. Ich bekomme es installiert bis zur Patchversion 1.3, beim Upgrade auf die Enhanced Edition kommt die Fehlermeldung, dass kein Sprachpaket installiert ist. Will ich das Sprachpaket installieren, meint er, dass ich erstmal die Enhanced Edition installieren soll. Kennt jemand das Problem?


    Die Installer sind direkt von CDPR und der PC auf dem ich es installiert habe läuft mit Vista.

    Der Stärkere ist nicht derjenige, der am meisten austeilen kann, sondern derjenige, der am meisten einstecken kann.