Serien, die ihr mochtet, aber heute nicht mehr mögt

  • Gibt es da eine Serie, die ihr mochtet, aber die sich so verändert hat, das ihr sie heute nicht mehr mögt?

    Ich war früher ein totaler Simpson Fan. Ich dachte lange, es ist vielleicht das ich älter geworden bin, dass ich sie nicht mehr mag, aber sie haben sich tatsächlich sehr verändert. Ein youtuber hat das sehr gut in einem Video zusammengefasst. Da ich aber nicht einfach nur ein Video reinklatschen will, versuche ich es erstmal mit eigenen Worten zu formulieren.

    Ich habe das Gefühl, das die Simpsons damals das Leben des kleinen Mannes parodiert und die Gesellschaft kritisiert haben. Arbeitslosigkeit, Probleme im Job, Alkoholismus, Ärger in der Schule...Gut, die Halloweenfolgen waren immer ein wenig übertrieben oder wenn sie meinten, sie müssten irgendwelche Märchen nachspielen oder sowas. Diese Folgen mochte ich noch nie.

    Mit den späteren Staffeln hatte man aber das Gefühl, die Simpsons werden immer mehr und mehr eine Werbefläche für irgendwelche Prominente. Demnach müssten die Simpsons mittlerweile superreich und berühmt sein, soviele Promis wie sie kennen. Auch enden mehr und mehr Folgen in dümmlichen Actionszenen und so irrationalen Handlungen das es einfach nicht mehr lustig ist.

    Früher hab ich mich immer gefreut, wenn eine neue Staffel rauskam, die aktuellen Staffeln hab ich gar nicht mehr geschaut. Fast jede Folge endet damit, dass sie Dinge tun, die sie früher nie getan hätten. Ich weiß noch in einer Staffel hat Lisas Brieffreund aus irgendeinem fernen Land nicht mehr geschrieben und Homer machte sich sofort auf ihn zu suchen. (Mal eben einen teuren Flug bezahlen für auf deutsch gesagt Kinderkacke...hätte er früher nie getan.)

    Oder die Szene, in der Lisa in einen Independent Film gegangen ist....da lag eine Schwulenzeitung rum, Bart nimmt sie, schaut rein und fragt seine Mutter ob er Butch oder Femme ist. Sie meinte darauhin "Du kannst sein, was immer du willst." Die frühere Marge hätte ihm die Zeitung weggerissen und gesagt "Was liest du denn da?"Das war soweit ich mich erinnern kann noch eine Folge mit einer einigermaßen normalen Handlung in der sie nicht irgendeinen Promi treffen oder mal eben mit irgendwas berühmt werden.


    Die Lady Gaga Folge fällt mir noch ein. Eigentlich mag ich ja die Musik von ihr und dachte, sie wird eben simpsonmäßig ein wenig hochgenommen, aber irgendwie war das auch eine reine Werbefolge mit einem Hauch "Lisa findet sich selbst" und sie freundete sich sogar mit Lady Gaga an, anstatt sie, wie sie es früher getan hätte, für ihren dekadenten Lebensstil zu kritisieren...(wenn ich grad bei der richtigen Folge bin)


    So, jetzt aber das versprochene Video. ich finde es auch sehr gut, weil das erklärt, warum sich die Simpsons so verändert haben und zeigt auch eine Szene, wie Homer heute reagiert und wie er früher reagiert hätte....scheinbar ist es also nicht nur weil ich älter geworden bin. :D


    I am putting myself to the fullest possible use, which is all I think that any conscious entity can ever hope to do.

    (HAL9000)

  • Spontan fiele mir da "Arrow" ein. Die ersten zwei Staffeln habe ich noch total gefeiert, teilweise auch die dritte. Danach ging es immer weiter abwärts: Totgeglaubte kehrten nach wenigen Episoden ins Leben zurück (in manchen Fällen mehrfach), nervtötende On/Off-Beziehungen und es wirkte zunehmend wie lauwarmer Krimi-Kram im Stil von "CSI". Nur mit Superhelden. Doof nur, dass die anderen, guten bis sehr guten DC-Serien untrennbar hiermit verknüpft sind und man weitergucken MUSS, um die einen oder anderen Zusammenhänge zu verstehen.

    Hast Du verstanden? Nimm' die Nadel und den Faden!
    Nähe sie zusammen, leg' dich zu ihr in die Maden.
    Du musst die Nadel tiefer in sie rammen -
    Komm, nimm den Faden und nähe sie zusammen!


    (Samsas Traum - Der Wald der vergessenen Puppen)



    If love is such a beautiful thing, why does it hurt and make you bleed?

    (The Cryptkeeper Five - Gimme gimme your heart)

  • Ohhh ein toller Thread. Da fallen mir so einige ein:



    Game of Thrones

    Ich habe Serie echt geliebt. Das sich langsam aufbauende Setting, die vielen Charaktere, das immer stärker werdene Fantasy-Thema. Am Ende haben die letzten beiden Staffeln dann aber alles versaut. Viel zu schnell wurde dieses grandiose Grundgerüst über den Haufen geworfen. Die beiden letzten Showdowns in Winterfell und Kings Landing haben es neben dem Epilog wirklich endgültig zerstört. Vielleicht gucke ich nochmal irgendwann die ersten paar Staffeln.


    The Simpsons

    Da kann ich nur zustimmen. An Ende ist es einfach nur eine Schablone für die Handlung die jede Folge extrem vorhersehbar macht und eine Fläche für aktuelle Themen und Gastauftritte irgendwelcher Prominenter. Dabei hat Matt Groening mit Futurama und Disenchantment gezeigt das er und seine Leute es viel viel besser können, wenn es gewollt ist.


    South Park

    Das ist vielleicht eher eine persönliche Geschichte. Mit 16 fand ich das total genial und abgefahren was sich die Serie alles rausgenommen hat. Dieses Skandalöse war einfach mal neu und toll, aber das Alleinstellungsmerkmal ging dann auch recht schnell verloren. Vielleicht bin ich auch mittlerweile zu alt dafür, aber nachdem ich mir vor wenigen Monaten mal wieder ein paar Folgen angesehen habe hat es mich nur noch tierisch genervt.

  • zitres South Park wollte ich auch noch schreiben. Da ist es bei mir ähnlich, wie bei den Simpsons...ich meine Southpark war auch schon immer abgedreht. Man bedenke nur mal die Aliens in der ersten Folge. Die Kraftausdrücke fand ich auch lustig oder die Sinnlosigkeit von Terence und Philliph....aber es hielt sich immer alles noch im Rahmen und manche Dinge waren auch durch die Missverständnisse, die es bei Kindern eben gehen kann lustig. (Als die Browslowskis Streit hatten, weil der Vater keine Ständer gekriegt hat. Der Sohn kriegt das mit und wollte schnell einen Ständer besorgen, damit die Eltern sich nicht scheiden lassen. :D ) . Aber dann wurde es leider genauso abgedreht...Chefkoch, der in Anspielung an Darth Vader irgendwie sowas wie ein Kinderschänder wurde. (Krieg es nicht mehr zusammen.) Dann die letzte Staffel mit diesem komischen Direktor...und Cartmans totale Charakterveränderung...ich hab sie nicht zuende geschaut, das war einfach nicht mehr das Southpark was ich kannte. Man hatte das Gefühl ähnlich wie bei den Simpsons, sie kritisieren die Gesellschaft nicht mehr wirklich, sie verehren sie und heben dabei auch ständig den moralischen Zeigefinger mit verfremdeten Charakteren. Werde mal gucken ob es da auch so ein gutes Video gibt, dass das analysiert.

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  • Chefkoch, der in Anspielung an Darth Vader irgendwie sowas wie ein Kinderschänder wurde

    Das war vor allem weil es einen Konflikt mit dem Sprecher von Chefkoch im Original gab. Der wurde von Isaac Hayes gesprochen, der aber eben Scinetologe ist. Scientologys Sektenleitung fand das gar nicht gut und hat dem Musiker verboten weiter für die Serie tätig zu sein und das war dann die Rache der Serienschöpfer Parker und Stone an der Sekte bzw. auch an Hayes.

  • zitres Pfff, dabei predigen die doch immer "Mach Geld, mach mehr Geld." Aber ich hätte es besser gefunden, wenn Chefkoch einfach mit einem anderen Sprecher ersetzt worden wäre, anstatt den Charakter so zu zerstören. Hätte besitmmt irgendwo dort draußen jemanden gegeben :-( Aber danke für die Information.

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  • Die Stimme von Hayes hat den Charakter aber schon sehr stark geprägt, vor allem durch die Gesangseinlagen :D Heißt, hätte man einen anderen Sprecher an Land gezogen, wäre es auch niemandem recht gewesen. Und wenigstens konnte Chefkoch so abtreten, wie man ihn kennt und liebt, ohne dass der Charakter nach und nach völlig "verfremdet" wird, wie oben schon erwähnt. Man siehe Mr. Garrison, der aus irgendeinem Grund als Trump-Parodie herhalten musste. Diese Storyline war mal sowas von lustlos dahingeklatscht und hatte gar nichts mehr mit der Figur zu tun, die einst mit ihrer ständigen sexuellen Umorientierung für Lacher sorgte...

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  • Vincent Delacroix Ja, das fand ich auch total blöd. Grade Garrison...erst heimlich schwul, dann offen schwul, dann transsexuell und lesbisch...das war ja grade was ihn ausmachte und dann auf einmal als Trump, der ja für sehr Konservatives eintritt? Oder die Rememberries, ich meine es gibt WTF Momente, aber es gibt gute (dazu hab ich z.B. Saddam und Satan gezählt) und schlechte und die rememberries waren irgendwie sowas von sinnlos oder als sie Cartmans Elektroniksachen zerstört hatten...seine Mutter hätte die verklagt und ihrem Hasipupsi sofort neues gekauft....Blöd fand ich auch wie der Vater von Stan (oder war es Kyle) angeblich ja in Wirklichkeit irgendeine durchgeknallte Sängerin war...man hat das Gefühl, die Serie wird nur noch random sinnlos zusammengewürfelt um Filme oder Promis zu veräppeln oder zu promoten, man weiß es nicht. :-/

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  • Das mit dem Filme und Promis veräppeln war ja von Anfang an Bestandteil der Serie, man denke an die legendäre Folge "Robo Streisand". Mit Gastauftritt von Robert fucking Smith.


    Wurmen tut mich wirklich, dass es nicht mehr um die Gang Stan, Kyle, Kenny und Cartman geht, sondern die Kids random mal mit dem, mal mit dem etwas erleben und ansonsten Randy Marsh nun im Mittelpunkt steht. Nicht falsch verstehen, Randy frühere Auftritte - wie in der Guitar Hero-Folge - waren pures Gold. Aber man hat das Potenzial überschätzt und nun ist es einfach ausgelutscht.

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  • Ja, die Robostreisand Folge mochte ich auch nicht. Aber das war da irgendwie die Ausnahme fand ich, heute ist es die Regel geworden.


    Aber um mal eine andere Serie zu nennen: The handmaid`s tale


    Hier ist der Trailer und da ich viel spoilere setze ich das mal mit rein

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  • Die Simpson schaue ich schon lange nicht mehr, gefühlt seit Futurama nicht mehr, also seit ca. 2000. Bereits damals veränderte sich der Humor, wurde slapstickartiger und plumper.


    Die Entwicklung von Southpark über die Jahre gefällt mir aber sehr gut. Anfangs die total absurde Darstellung mit Aliens, Satan und mit Kennys Schicksal in jeder Folge, dann der Fokus auf Mr. Garrison und Butters usw. Manche Folgen sind natürlich besser als andere, klar.

    Allerdings sollten sie jetzt mit Tegridy Farms und Randy als Hauptperson aufhören, das haben sie längst überzogen. Die Legalisierung von Marihuana ist hier bei uns halt auch nicht so ein Thema und es interessiert mich daher nicht so sehr.


    Ansonsten schaue ich immer noch gerne Supernatural, nach mittlerweile 13 Jahren kann ich den beiden Jungs immer noch zuschauen, wie sich sich mit Engeln und Dämonen kloppen. Da staune ich manchmal selbst, dass mir das noch nicht zu viel wird.


    Viel mehr an richtigen Langläufer Serien fallen mir nicht ein. Klar gibt es alte längst beendete Serien, die ich früher mochte und heute nicht mehr schauen würde. Miami Vice z.B. oder Airwolf, da rollen sich mir heute die Fußnägel hoch, so peinlich ist das. Aber hier und da aus reiner Nostalgie macht das schon wieder Spaß.

  • Bei mir ist es eher so, dass man der Serie, die mich über Jahre halten kann, einen Orden verleihen sollte. Das sind sehr, sehr wenige. :D


    Welche Serie mich aber maßlos enttäuscht hat, obwohl ich sie geliebt habe, ist Game of Thrones.

    Ich weiß nicht mehr genau, ab welchem Zeitpunkt es genau eingesetzt hat, aber irgendwann in Staffel 6 war mein Hype völlig verflogen. Staffel 7 war die erste Staffel, auf die ich mich im Vorfeld nicht mehr wirklich gefreut habe ... und die letzte Staffel hat dann den Vogel abgeschossen. Es ist mir unbegreiflich wie man eine Geschichte und Charaktere, die man über Jahre liebevoll aufgebaut hat, auf so eine Weise abfertigen kann. Man hätte sich viel mehr Zeit lassen sollen, vor allem bei den Drehbüchern.


    Mich hat das so verärgert, dass ich mittlerweile überhaupt kein Interesse mehr an den Dingen des Franchise habe, die über die Romane hinaus gehen. Es sollen ja einige Spin-Off-Serie kommen, aber die werde ich mir nicht anschauen. Damit bin ich einfach durch.

    Of course the world ends. You did that to us. When the ice melted, you said nothing. When the plague spread, you did nothing. When the nukes dropped, you became nothing.

    -Bormin-

  • South Park muss man ja auch so verstehen: Die Serie war zwar als "Erwachsenen-Cartoon" gedacht, aber als es gerade neu erschien, waren es überwiegend ältere Kinder und Jugendliche, die es geguckt haben. Weil man sich mit Grundschülern, die unanständige Witze reissen so herrlich identifizieren konnte. Und betrachtet man es jetzt als Ganzes, ist South Park mit seinem Publikum gewachsen: Der Pipi-Kacka-Humor trat in den Hintergrund, plötzlich waren da Themen wie die erste große Liebe, die Verwirrung über die eigene Sexualität, die Entfremdung von alten Freunden. So ging es immer weiter, bis hin zur immer noch humorvollen, aber kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Missständen, die der gealterte Zuschauer nun auch aus erster Reihe erlebt, weil man inzwischen selbst die Nachrichten verfolgt und die Welt jenseits der Schulmauern viel bedrohlicher ist. Stan, Kyle, Kenny und Cartman sind also mit uns erwachsen geworden, nur dass sie immer noch in den Körpern achtjähriger Kinder stecken. Vielleicht ja eine Metapher für den mündigen, wahlberechtigten Menschen, der sich von den Instanzen über ihm nicht ausreichend wahr- und ernstgenommen fühlt.

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  • GoT

    Eigentlich wurde schon einiges bzw bezüglich Game of Thrones genannt.

    Ich empfand auch die Staffel 6 als Bruch, und warum ?, weil es nur noch dahin plätscherte. Es wurden irgendwie gezwungen Fäden der vorherigen Staffeln abgeschnitten oder lieblos in die Länge gezogen. Was wäre Hier noch alles möglich gewesen mit Braavos, mit den Häusern vom grünen Tal , Haus Arryn (welches soviel Unterhäuser hat), sowie auch Haus Tyrell und vorallem dem Hause Martell.

    Nein es wurde völlig stur an den Hauptcharakteren fest gehalten, und das was Not ausmachte, die Spannung, wer stirbt unerwartet als nächstes, welche Intrigen, welche Machtverschiebungen erwarten uns....


    Ich war sogar so ein Fanboy der Serie dass ich

    - alle Staffel auf Bluray habe

    - das Buch Westeros - Die Welt von Eis und Feuer habe

    - das Buch - The Lands of Ice and Fire , Maps from Kings Landing to across the narrow See. Mit allen Karten und Bereichen.

    - das Buch - der Heckenritter von Westeros

    - sowie die ganze offizielle Buchreihe von George R.R. Martin auf Englisch.


    War zwar in Staffel 8 auch völlig bedient, doch freue ich mich im Gegensatz zu Similicious wie im Netflix Thread schon geschrieben auf die weitere Spin offs, um mehr über Die Hintergründe mancher Häuser sowie der Zeit vor und des irren König regierend zu erfahren.


    The Walking Dead


    Hier ist bei mir momentan Ende Staffel 6 auf irgendwie die Luft raus, kann aber garnicht sagen warum. Vielleicht weil es egal welche Orte oder neue Städte/Civlisation Sie fanden nicht mehr so mitriss.

    Werde es sicher irgendwann bis Staffel 9 zu Ende schauen, doch besitzt dies bisweilen derzeit keine Priorität.


    King of Queens


    So sehr sie ich diese Serie geliebt habe, Doug und Carrie, Doug und Carrie *Ohrwurm Song*.

    Aber wie auch viele andere, wurde diese mit aufgewärmten sowie ähnlichen Folgen immer wieder aufgewärmt.

    Den Vogel abgeschossen hat meiner Meinung dan sie letzten schlechten Folgen rund um Arthur.

  • Enigma82 Jo, King of Queens kann auf Dauer schon langweilig werden, da jede Episode in sich abgeschlossen ist und es immer wieder "bei 0" anfängt - Ein mehr oder weniger typisches Ehepaar, das mit dem nervigen (Schwieger)Vater zusammenwohnt und was sie im Alltag so erleben. Ist halt super für Leute, die es nie geguckt haben, aber wenn sie zB eine Folge der 4. Staffel sehen, gibt es keine große Grübelei, wer da nun wer ist und welche Beziehungen die Charaktere zueinander haben, oder was der Hintergrund einer bestimmten Handlung ist... da sind andere Sitcoms wie The Big Bang Theory oder Die wilden Siebziger schon "komplexer" und laden eher zum Marathongucken ein, weil die Episoden aufeinander aufbauen und sich die Frage "Was passiert als nächstes?" stellt.

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  • Um mal eine ganz alte Serie zu nennen: Alf


    Ich fand es ab dem Zeitpunkt nicht mehr so gut, als der Ochmonek Junge da so im Mittelpunkt stand. Jake hieß der glaub ich. Man hatte das Gefühl, er hatte plötzlich die Hauptrolle und Alf stand mehr nur im Hintergrund oder war ein Sidekick.

    Den Alf Film hab ich erst als Erwachsener gesehen. Das fand ich auch total blöd, wieso Alf nicht einfach zurückkehren konnte, nein, es mußte ja noch ein Kinofilm gemacht werden. Ich war da irgendwie total verstört als Kind, als Alf da plötzlich umstellt war und die serie zuende war.


    Im Film haben die Tanners ja nicht mal mitgespielt, fand es auch blöd, das man gar nix mehr von ihnen zu sehen bekam. Die wurden ja irgendwo hingesiedelt wie eine Art Zeugenschutzprogramm...aber ein Wiedersehen mit Alf? Nein T_T

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  • Im Film haben die Tanners ja nicht mal mitgespielt, fand es auch blöd, das man gar nix mehr von ihnen zu sehen bekam. Die wurden ja irgendwo hingesiedelt wie eine Art Zeugenschutzprogramm...aber ein Wiedersehen mit Alf? Nein T_T

    Die Darsteller der Tanners standen nicht mehr zur Verfügung, wie ich gerade bei Wikipedia gelesen habe. Gab es da nicht auch Probleme, weil sich Max Wright (Willie) zu schade für die Rolle in einer Sitcom war? Wahrscheinlich hatte keiner mehr Lust und für Andrea Elson und Benji Gregory war es wohl besser aufzuhören, statt wie andere Kinderstars an der Erfolgsachterbahn zu zerbrechen.


    Mir ist erst jetzt bewusst geworden, dass Alf nur vier Staffeln hatte. Gefühlt lieft das meine gesamte Kindheit. Heute hätte man die Serie vermutlich nicht so schnell abgesetzt, Alf ist ja 30 Jahre später immer noch eine sehr bekannte Marke und steht für die 80er wie kaum eine andere Kinderserie,

  • Stan_Cartman Ich hab auch gelesen, das der Darsteller von Willy total abgestürzt sein soll. Drogen und sowas. Aber naja gut zu wissen, dass es an den Schauspielern lag...man kann ja niemanden zwingen.


    Ich hab gehört, die wollten Alf neu auflegen, allerdings sollte es sozusagen eine völlig neue Serie werden und die Familie Tanner wohl eine andere und eben auf die heutige Zeit angepasst. Ist aber auf Eis gelegt worden. :-/ Na wer weiß, wie bekloppt es geworden wäre. https://www.tvmovie.de/news/al…etzt-doch-abgesagt-103368

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  • Ich glaube, dass man viele der alten Serien nur ganz schwer neu auflegen kann, weil sie ganz stark mit dem jeweiligen Zeitgeist verknüpft waren. Miami Vice z.B. kann man unmöglich aus den 80ern holen, das ist ja die Essenz der 80er.


    Bei Alf war es die heile, konservative und blitzsaubere Familie, die durch die anzüglichen und verrückten Dinge von Alf durcheinander gebracht wurde.

    Funktioniert heute nicht mehr, weil keiner mehr an solche Familien glaubt und weil niemand sich mehr über das Verhalten von Alf aufregen würde, da Alltag. Man müsste Alf so stark überarbeiten, dass es nichts mehr mit der ursprünglichen Serie zu tun hat. Wundert mich nicht, dass das keiner umsetzen wollte, ist wahrscheinlich besser so,

  • Ja, ich denke auch Alf heutzutage wäre einfach nix mehr. Zur Not sagt man heutzutage einfach "Och, der identifiziert sich als Alien und das er so rumläuft muß man akzeptieren. :D " Alf hätte es heute durchaus leichter. :D


    Bezaubernde Jeannie.

    Die Serie hab ich als Kind geliebt. Sie ist nicht schlechter geworden, sondern ich bin einfach älter geworden und in einer anderen Zeit aufgewachsen.

    Als Kind fand ich das alles ganz toll. Eine Frau die zaubern kann und in einer Flasche wohnt, aber als ich die Serie dann nochmal als Erwachsener geguckt hab, ist mir aufgefallen, das sich Jeannie oft mehr wie ein Kind als wie eine erwachsene Frau verhält. Das fand ich dann irgendwie gruselig. Aber man muß dabei auch bedenken,das die Serie eben in den 60er/70ern produziert wurde und da war das Rollenbild einer Frau auch noch völlig anders. Ich bin nunmal in den 80ern/90ern aufgewachsen.

    Ich hab mich als Kind immer gefragt, wie lang ihre Haare sind, wenn sie die offen trägt, bei der Frisur. gg

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