Cyberpunk-Bücher

  • "Cyberworld 1.0: Mind Ripper"

    von Greenlight Press (Herausgeber), Erdmann Nadine (Autor)


    Sooo Buch 1 von Weihnachten ist durch...

    Ich für meinen Gecshmack, kann das Buch empfehlen, fand es spannend und hat durchaus viele nicht gedachte Wendungen.

    P.s. Er will nur deine Seele :)


    Inklusive einer gut ausgemalten Welt, die die Tiefe der Autorin absulut wiederspiegelt, dazu besticht Sie mit einem guten und flüssigen Schreibstil.

    Ich denke für den Preis, für welchen man es gebraucht ergattern kann, macht man nix falsch, und hat einen neuen Lesespass.


    Einen Einblick in das Buch, kann bei Amazon bekommen:

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    Zitat

    London 2038: Das Cybernetz ist der größte Freizeitspaß, besonders unter Jugendlichen. Egal, ob man als Avatar in sozialen Netzwerken neue Leute treffen oder in interaktiven Rollenspielen virtuelle Abenteuer erleben möchte, die schöne neue Technikwelt bietet Unterhaltung für jeden Geschmack. Auch Jemma, Jamie und Zack verbringen dort jede Menge Zeit mit ihren Freunden.


    "Drei Monde"

    Von Lars Hitzing (Autor)


    Dieses Buch habe ich nicht gelesen, und seither auch nicht gekannt.

    Wurde auf dies aufmerksam als ich nach den derzeit bekannten Inhalte von Cyperpunk 2077, und dessen Suchbegriffe einen Treffer bekam, jaa die Nomaden.


    Werde mich die Tage auch mal in die Übersicht bzw Blick din das Buch bei Amazon eiinlesen, ob es für mich interessant, bzw soweit geht dass ich mir dies bestelle.

    Aber viel kann man ja nicht falsch machen, wenn man sieht dass es gebraucht für nen schlanken Eddie äähm Euro zu haben ist.


    Einen Einblick in das Buch, kann bei ebenfalls bei Amazon bekommen:

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    Zitat

    Zu Beginn des 22. Jahrhunderts: Im Zuge seines Auftrages verschlägt es einen Kopfgeldjäger in ein menschenleer geglaubtes Waldgebiet. Dort entdeckt er das Lager einer geheimen Gruppe von Aussteigern. Deren Leben orientiert sich an einem Regelwerk, das Der Kodex genannt wird und das den jungen Mann aufgrund seiner ihm unbekannten ethischen Schlichtheit fasziniert. Er beschließt, seine Suche aufzugeben und der Gemeinschaft, die sich Neue Nomaden nennt, beizutreten. Doch die Vergangenheit lässt ihn nicht los und als er neue Spuren seiner Zielperson entdeckt, beginnt er zu zweifeln, welchen Weg er nun einschlagen soll. Derweil bringen interne Machtkämpfe, der hereinbrechende Winter und ein schwerer Unfall die Neuen Nomaden an den Rand eines Bürgerkrieges.

  • Ich dachte das Biuch gibt es schon irgendwo hier, aber habe es nicht mehr gefunden, darum poste ich das nochmal



    Es ist kein Cyberpunk-Roman im üblichen Sinne, obwohl alle Bestandteile des Genres vorkommen.

    "Qualityland"

    von Marc Uwe Kling wirft einen düsteren Blick in die Zukunft, gespickt mit eine Unzahl an Parodien auf heute geltende Technologien, Geschäftspraktiken, Politik und Umgangsformen, die viel Stoff zum Nachdenken liefern und in der manche Roboter «menschlicher» sind als der Mensch.


    Wertung: 8.5 von 10 Rosafarbenen Delfinen


    Neu gibt es das Buch auch als Grafiknovelle (Also ein Comic in Buchform?) in 2 Bänden und ein 2. Teil soll schon bald erscheinen.

  • Am 9. September erscheint der Cyberpunk 2077-Comic "Trauma Team" von Dark Horse Comics.


    Beschreibung:


    In der vierteiligen Comic-Reihe übernimmt ein Charakter namens Nadia die Hauptrolle: Bei ihr handelt es sich um einen Assistant EMT (Emergency Medical Technician, also einem Techniker der Notfall Medizin) und die einzige Überlebende einer gescheiterten Rettungsmission von Trauma Team International.


    Nadia wird Mitglied eines neuen Teams und erklärt sich dazu bereit, an einer neuen Rettungsmission teilzunehmen - die offizielle Beschreibung des Comics verspricht jedoch, dass diese noch gefährlicher und lebensbedrohlicher sein wird.


    https://www.gamestar.de/artike…ma-team-comic,3359099.amp



    Ich werde es mir wahrscheinlich zulegen. Solange man es in Deutschland kaufen kann ^^

  • Gibson hat noch eine ganze Menge mehr geschrieben.


    Vorneweg die Kurzgeschichtensammlung "Burning Chrome", von der mehrere Geschichten verfilmt wurden. "Johnny Mnemonic" ist eigentlich eine Vorgeschichte zu "Neuromancer", deswegen erwähnt Molly auch ihre alte Flamme Johnny.


    Weiterhin gibt es die Bridge-Trilogie, geschrieben in den Neunzigern. Spielt im Jahr 2003, also damals nahe Zukunft. Das erste Buch, "Virtual Light", dreht sich um Chevette Washington, Fahrradkurierin in San Francisco, und Berry Rydell, ehemaliger Polizist und Wachmann. Das meiste spielt auf der San Francisco-Oakland Bay Bridge, nach dem großen Beben aufgegeben und von Anarchisten besetzt. Der zweite Teil, "Idoru", behandelt die Geschichte einer Idol-Sängerin, die nur als KI existiert und anderer Charaktere um sie herum. Im dritten Teil, "All Tomorrow's Parties", führen alle Storylines logisch zusammen.

    Die Blue Ant-Trilogie ist an sich kein Cyberpunk, weil sie in der jeweiligen Gegenwart spielt. Es dreht sich um die Interaktion verschiedener Protagonistinnen mit Hubertus Bigend und seiner Werbeagentur Blue Ant. Im ersten Teil geht es um die Suche nach viralen Videos, im zweiten Teil um VR-Kunst, im dritten Teil um ein geheimes Modelabel.


    Das neueste Buch, "Agency", ist eine direkte Fortsetzung von "The Peripheral". Es spielt in einer Welt, deren einziger offensichtlicher Unterschied zu unserer ist, dass Hillary Clinton US-Präsidentin wurde. Dabei geht es um eine halb versehentlich entstandene starke KI und die Charaktere aus drei Welten, die mit ihr interagieren.

  • Seit Peripherie / The Peripheral reizt mich Gibbson leider gar nicht mehr. Aber es ist auch schwer für mich, Bücher aus dem Genre zu finden die mir passen. Bin gerade an "Neon Bird". Es geht um eine feindlich gesonnene Nanoroboter-Schwarmintelligenz auf der Erde im Jahre 2100. Die Thematik wäre durchaus ausbaufähig, aber der Schreibstil, die Geschichte, die Handlungsstränge und die Reaktionen der Protagonisten sind einfach zu unglaubwürdig und viel zu kindlich.


    Wertung: 3/10 Nanobots

  • Es muss ja nicht immer ein Roman sein, warum nicht mal ein Sachbuch?

    "Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens"

    aus der Feder von Richard David Precht.

    Da ich mich mit der technischen Seite zu wenig auskenne, habe ich mich für einen Flankenangriff auf das Thema entscheiden und mir dieses Buch, welches Künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen von einer philosophischen Seite betrachtet, reingezogen. Der Autor ist "...einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum", hat schon zig Bücher geschrieben und moderiert seit 2012 auch eine Sendung im ZDF. Wer sich also mir Philosophie auskennt, wird vom Autor sicher schon gehört haben. Was wiederum erklärt, warum er mir unbekannt war.


    Das Buch beschreibt die Auswirkungen der Technik und KI auf unsere Gesellschaft und die Veränderungen die deswegen statt finden gegenüber denen, die statt finden sollten. Es war für mich anstrengend zum Lesen, es gab keinen Fluss, was ich aber vor allem meiner Unerfahrenheit mir Philosophie zu schreibe. Es ist nicht so, dass es in komplizierten Fremdwörtern geschrieben ist. Die einzelnen Sätze sind gut verständlich, ich hatte nur Mühe die Zusammenhänge zu erfassen. Erst nach etwa der Hälfte des Buches, habe ich da etwas besser reingefunden. Das Buch ist jetzt nicht der grosse Augenöffner, aber es wirft viele interessante Fragen auf, über die es sich nachzudenken lohnt. Moral und Ethik des Einzelnen und der Gesellschaft und der Verantwortlichkeiten. Es gab auch eine ganze Reihe von Sachen, bei denen ich nicht gleicher Meinung war, wie z.B. der Bedeutungen von Humanität/Menschlichkeit oder Fortschritt.


    Eine KI ist für ihn eine transparente, nachvollziehbare Abfolge von Programmierschritten. An dieser Aussage habe ich die meisten Zweifel. Eine echte, starke KI wird sich selbst weiterentwickeln und am Schluss wird niemand mehr genau wissen, wie die einzelnen Schritte und Überlegungen im Prozessor statt finden. Ich glaube nicht dass der Mensch das noch wird nachvollziehen können. (Wie die beiden Chatbots welche untereinander eine Geheimsprache entwickelten). Und das bei simplen Programmen, die noch keine starke KI waren.


    Auch wenn ich bei manchen Sachen meine Zweifel hatte (man bedenke dass ich weder von Technik noch von Philosophie genügend verstehe, um mir da eine fundierte Meinung zu bilden, danke meiner Arroganz ist das aber kein Hindernis für mich), bei all der Zeit, die ich aufgewendet hab um für mich zu begründen warum ich anderer Meinung bin, kann man nur Sagen: Es hat zum Denken angeregt und deshalb das Ziel erfüllt!


    Bewertung: 7/10 Terminatoren

  • "Synners"

    aus der Feder von Pat Cardigan, der "Queen des Cyberpunk" von 1991.

    Klappentext: Sex, Drogen und Video – darum dreht sich das Leben vieler junger Menschen auch im 21. Jahrhundert. Nur kommt noch etwas Aufregendes hinzu, etwas, das unheimlich antörnt, das dich aber auch schaffen und ausknipsen kann: das Synning, das Interface mit der elektronischen Apokalypse, der Trip in die irrsinnigen Welten der Realitäts-Synthesizer.


    Ein schwer zu lesender Roman, sowohl was die Charaktere als auch die Handlung angeht, aber es ist wert sich die Mühe zu machen, wenn man auf Cyberpunk steht. Für mich trifft es genau die Stimmung, die ich unter Cyberpunk verstehe: Hi-Tech, Low-Life, virtuelle Realitäten, künstliche Intelligenzen, abgefuckte Protagonisten und die Gefahren und Auswirkungen auf das echte Leben in einer hochtechnisierten Gesellschaft.


    Bewertung: 8/10 Computerviren