Cyberpunk-Einzelgeschichten

  • Hier mal meine erste Geschichte. Ist nicht sonderlich gut, aber ich wollte auch mal eine Kurzgeschichte schreiben ^^ Ich entschuldige mich auch für kleine Rechtschreibfehler. Ist schon etwas später ;)


    8 Uhr morgens. Jack ist gerade auf der Arbeit angekommen. Er geht natürlich zuerst ins Lager. Dort steht die Kaffeemaschine. Nachdem er sich Milch mit Kaffee gemacht hat, begutachtete er die vielen neuen Kisten auf dem Boden. Kang-Tao hat gestern neue Waffen auf den Markt gebracht. "Mit diesen Smart Guns könnte sogar ich treffen" dachte sich Jack. "Jackson!" brüllte sein Chef Cooper "Du musst heute noch die Lexington von Mr. Hill reparieren. Er will sie morgen wiederhaben." Na toll! Reparieren. Die Aufgabe, die Jack am meisten hasst. Obwohl er schon seit 3 Jahren bei Ammu Nation arbeitet, kriegt er das einfach nicht gebacken. Am Ende sind die Waffen gar nicht mehr zu gebrauchen. Er ist schon froh, wenn er es schafft eine Schraube in ein Loch zu drehen.


    Nach zwei Stunden hatte er es endlich geschafft - er hat seine Milch ausgetrunken. Als Jack gerade anfangen wollte, die Lexington zu reparieren, ging plötzlich der Alarm los. Im Shop war niemand, also ging er ins Lager und sah drei maskierte Menschen, welche die neuen Kang-Tao-Waffen klauten. Es waren zwei Männer und eine Frau. Sie haben Jack zum Glück nicht bemerkt.


    Jack rannte zum Büro von seinem Chef. Als er ihn Bescheid sagen wollte, bemerkte er, dass Cooper seinen Schönheitsschlaf hielt. Wenn man ihn dabei aufwecken sollte, wird man sofort gefeuert. Das wollte Jack natürlich nicht riskieren. Also beschloss er, sich den Dieben alleine zu stellen. (Was für eine dumme Idee...)


    Er nahm seinen ganzen Mut zusammen. "Hey!" rief Jack. Die Diebe flüchteten. Zuerst freute sich Jack, aber dann bemerkte er, dass die ganzen Kang-Tao-Waffen weg waren. "Verdammte Scheiße!!!" dachte sich Jack. Wenn sein Chef das erfährt, bekommt er eine Gehaltskürzung. Oder schlimmer: Er muss Cooper ein Cluckin' Bell-Menü ausgeben. Das wollte er nie wieder miterleben. Beim letzten Mal war Jack drei Monate pleite.


    Also nahm er die Verfolgung auf. Als er gerade aus dem Lager rausgestürmt ist, sah er eine kleine, süße Katze. Er hatte nun zwei Optionen:


    1. Er verfolgt die Diebe und versucht die Waffen zurückzuholen. Selbst wenn er es nicht schafft, hatte er es zumindest probiert. Cooper wird das sicherlich anerkennen. Er will ja nicht wieder zu Cluckin' Bell fahren, oder?
    2. Er streichelt die Katze.

    Natürlich entscheidet sich Jack für das einzig Logische: Er nimmt die Verfolgung auf! ... nachdem er zehn Minuten mit der

    Katze gespielt hat.


    Leider hat er die Diebe in der epischen Verfolgungsjagd verloren. Wie konnte das nur passieren?




    Fortsetzung folgt...

  • Eine halbe Stunde ist es schon her, als ich aufgewacht bin und keine Spur von Sam. Keine Nachricht, nur ihre grüne Perücke liegt auf dem zerrissenen Sofa der Uni Bibliothek. Die letzten 3 Wochen haben wir hier zusammen verbracht. Uns die Zeit vertrieben. Am Anfang gingen unsere Körper auf einander los. Später wurde es ruhiger und gemütlicher. Wir brachten unsere Gehirne bis zur Auflösung mit Spiritus. Davon gab es hier eine Menge. Philosophierten ein wenig. Irgendwie mochte ich den Geruch ihrer Haut. Rohkolben. Diese Sumpfpflanze, die langsam herunter glüht und dabei wie eine Zigarre aussieht. Ein schöner Duft. Ich nehme an, sie möchte uns einen Kaffee holen. Die Handschellen, die mein Gelenk und die Heizung umfassen, haben keine große Bedeutung. Das ist ihre Art Zuneigung zu zeigen. Die fehlende Pistole beunruhigt mich schon ein wenig.


    - Gut geschlafen?


    Ich drehe meinen Kopf nach links soweit es geht. Sam sitzt angelehnt in der Ecke und schaut durch das große Fenster. Ihr Blick ist geradewegs zum Himmel gerichtet. Auf dem nackten Oberschenkel liegt meine Pistole.


    - Was hast du vor Sam? Fesselspiele machen nur im Bett Spaß. Die Antwort wusste ich nur zu gut. Sie wollte in ihr Leben zurückkehren.


    - Ruf schon an, fahre ich fort und habe endlich ihre Aufmerksamkeit. Sam schaut zu mir. In ihren Augen ist nichts zu sehen. Und doch kann ich diesen Blick zuordnen. Der Entzug, gepaart mit Aussichtslosigkeit.


    - Diese Geschichte hat keinen Happy End, fahre ich weiter fort. Es sei denn...


    - Was? Es sei denn Was? Es sei denn, wir töten die Nakamura Brüder? Das schaffen wir nie im Leben! Sam wird wütend und versucht aufzustehen. In diesem Moment rutscht die Pistole auf den Boden, es löst sich ein Schuss. Diese verdammten Hohlspitzgeschosse. Die Kugel trifft Sam in den Hals und reißt die Halswirbel in Stücke. Na wenigstens hat sie jetzt keine Sorgen mehr, denke ich und entsperre mit einem implantierten Chip die Handschellen. Schade. Wirklich schade.

  • Lando D. Miller- Corpo- nur eine Erinnerung an 300g Schokolade - Miller Tower



    Lando D. Miller und sein Schwiegervater saßen im Konferenzraum nebeneinander. Vor ihnen waren auf einem riesigen Bildschirm die Übertragungen der anderen Vorstandsmitglieder.

    „Wie Sie sehen ergab die Marktforschung, dass besonders weibliche Kunden mehr auf das Aussehen und die Farbe achten als....“ Lando verstummte mit der sich öffnenden Tür.


    Seine Frau hielt zwei große Tafeln Schokolade im Arm und eine leere Packung in der Hand. „Lando.“ erklang eine fast tonlose Stimme. „Sag mal Lando,“ führ Melina, Landos Frau, energischer fort: „habt ihr während eurer Besprechung nichts anderes zu tun, waren das dreihundert Gramm Schokolade? Wo sind die?“

    „Ja.“ antwortete Lando genervt. Er erkannte sofort am Blick seiner Frau, dass sie sich wie so oft auf etwas versteifte und alles andere ausblendete.


    Auch ihr Vater kannte diesen leeren starrenden Blick, die hängenden Schultern und den Kopf, der an Ort und Stelle blieb, während der restliche Körper leicht vor und zurück wippte. Er lehnte sich zurück, und widerstand nur knapp die Hände hinter dem Kopf zu verschränken. Wollte er sehen, wie sein Schwiegersohn mit dieser Situation umgehen würde.Luccessi fragte sich, ob Lando ohne Zeugen den einfachsten Weg wählen würde : Ohrfeigen und in ihr Zimmer sperren bis sie sich beruhigt hatte, würde er sich besonders mit so vielen Zeugen nicht erlauben.


    „Wo sind die?“ fragte Melina nun wieder abwesend, beinah, als würde sie einen Stim nur halb erleben. „Die ganzen?“

    Die Vorstandsmitglieder versuchten ernst zu bleiben. Leises Kichern klang aus den Lautsprechern derer, die meinten stumm schalten zu können.

    „Ja.“ antwortete Lando. Er hoffte Melina würde sich beruhigen und zurück in ihr Zimmer gehen, wenn er sie nicht weiter aufregte.

    Sie regte sich selber auf. „Lando bitte! Bist du noch bei Trost?“

    Der Vertreter aus Europa hoffte niemand sah ihn los prusten. Weitere kicherten leise um alles mithören zu können.

    „Hast du den ganzen...?“


    „Ja! Habe ich.“ unterbrach er seine Frau bevor sie irgendetwas wirklich peinliches aussprechen würde. Bei ihr konnte man nie wissen ob sie im nächten Moment noch an die Schokolade dachte, während sie wütend war. Lando war danach Melina vor die Tür zu schieben. Vor ihrem Vater konnte er sich das nicht erlauben. Besonders solange er noch nicht vollständig von ihm und seinen Fähigkeiten überzeugt war.


    Mr. Luccessi atmete tief durch. Er genoss die Situation sichtlich. Sie ersetzte ihm ein vollständiges Abendprogramm. Unbewusst verschränkte er die Arme nun doch hinter seinem Kopf.

    Melinas Blick veränderte sich. „Sag mal, spinnst du ein bisschen?“ schimpfte sie mit zu Schlitzen gepressten Augen.

    „Wieso?“ die restlichen seiner Gedanken konnte er zurück halten. * Wieso grade jetzt? Jetzt, so weit weg von deiner Medizin. * Auch diese Frage ging in dem Gelächter so gut wie unter.

    „Sag. Wie viele Leute sind wir hier?“ Nun klang ihr Vorwurf deutlich, die Wut schien beinahe vergessen. Lando hoffte, dass sich dieser Anfall legen würde.

    „Na, dein Vater hat auch eine.“


    Sofort saß der Benannte aufrecht und kerzengrade in seinem Sessel. Warum musste dieser Schwiegersohn ihn mit hinein ziehen. So dumm, dass ihm das versehentlich passieren könnte war er nicht, oder war er doch so dumm?

    Völlig abwesend und orientierungslos fragte Melina: „Was hat auch eine?“

    Die Möglichkeit die Situation zu beenden verkennend antwortete Lando: „Ja, eine Schokolade.“ Lando war es gelungen ruhig und verständnisvoll zu klingen.


    Mr. Luccessi glaubte nicht was geschehen war. Noch immer fürchtete er vor versammeltem Vorstand Ziel der Krankheit seiner Tochter zu werden.

    „Wo?“ Melina wollte wissen, an welchem Ort sie leckere Schokolade finden würde. Ihre Gier nach dieser Süßigkeit wuchs.

    „Na, die haben wir von der Nachbarin bekommen.“

    „Supertoll.“ entfuhr es dem Vorstand aus dem südlichen Kontinent Amerikas.

    „Ne!“

    „Ohja habe ich dir gesagt.“


    Das hatte Lando. Als er die Tafel für sie, seine und die Tafel für ihren Vater auf den kleinen Tisch im Eingang gelegt hatte. Vielleicht hatte sie ihm auch nicht zugehört. Er hätte einen Satz zur Bestätigung einholen müssen. Einen Satz, der deutlich werden ließ, dass sie mitbekommen hatte, dass er etwas sagte und noch wichtiger, dass sie den Inhalt seiner Worte verstanden hatte. Nun war es zu spät dies nachzuholen.

    „Sind´s zwei solche?“ verwirrt wies Melina mit ihrem Blick auf die geschlossenen Tafeln.

    Lando nervte das Gekicher. „Ja.“ antwortete er sehr genervt.

    „Wo sind die? Verdammt noch mal!“ schrie Melina außer sich.


    Lando wollte dieses nervige Treffen zu Ende bringen. Wenn es länger dauern würde, beginnt der Pilotfilm zu: „Star Trek, die wahre Königin.“ ohne ihn. Das galt es zu vermeiden. Gezwungen ruhig wiederholte er: „Die hat sie uns gegeben“

    Melina unterbrach ihn fast sofort: „Hast du einen Vogel?“

    Was ging nur in dieser Frau vor? „Wieso?“ presste er statt einem lauten Seufzer hervor.

    „Ich meine was soll das Ganze?“ Melinas Blick wurde langsam starrend und leer. Sie sah die leere Tafel Schokolade in ihrer Hand an.

    „Die hat sie uns geschenkt zum Unabhängigkeitstag, Melina.“

    „Wann zum Unabhängigkeitstag?“

    Noch während Lando antwortete ahnte er, dass er die falschen Worte wählte: „Heute.“

    „Dreihundert Gramm, bitte?“ begann sie lauter werdend.


    „Ja.“ antwortete Lando in die Frage: „Einer Kurz“ die Frage endete mit Melinas:

    „Sag einmal. Du bist ein bisschen blöd im Schädel.“

    Ihre Gefühlslage war weder an ihren Gesten noch der Stimmlage abzuleiten. Lando und Luccessi waren innerlich angespannt wie ein Militech General vor einem Angriff in unbekanntem Gebiet, auf einen psychologisch bedenklichen Haufen Verbrecher. Äußerlich schienen sie gelassen. „Dein Vater“ weiter kam Lando nicht.

    Melina unterbrach gefährlich ruhig: „Also Lando.... Außerdem hättest du mir ruhig etwas übrig lassen können, du Liberaler.“

    * Die Ruhe vor dem Sturm. *


    Lautes Gelächter.

    „Ja, tut mir leid.“ ging in dem lauten Gelächter, von den Bildschirmen der Vorstandmitgliedern unter.

    Melina schüttelte den Kopf. „Geh´ schlafen.“

    „Muss das sein?“ wurde ebenfalls für alle außerhalb dieses Raumes übertont.

    Ein Mann, der sich auf die Toilette verabschiedet hatte und nur ab etwa der Mitte zuhören konnte fragte: „Hey, worum geht es da? Geht es um eine Tafel Schokolade, die er weggegessen hat, oder was?“

    „Ja, um dreihundert Gramm.“ bestätigte jemand, der sich grade noch zusammen nehmen konnte.

    Das Gelächter wurde japsend. Lando hoffte wenigstens einer würde sich in die Hose pinkeln vor Lachen.

    „Ist des geil.“


    Mr. Luccessi beschloss die Besprechung fort zu setzen. Er wollte noch etwas dösen bevor die Gäste seiner Frau eintreffen würden. „Auf, konzentriert euch, Männer.“

    „Ich kann nicht mehr.“ gestand einer der Lachenden nach wenigen Momenten.

    „Hättest mir ja wenigstens was übrig lassen können.“ brachte den, dem die beiden vollen Tafeln ins Auge gefallen waren dazu, sich auf halb dem Tisch ablegen zu müssen.


    „Was ist denn?“ fraget Melina von den fremden Stimmen die ihre Worte wieder gaben verunsichert.

    „Du isst nichts den ganzen Tag...... und dann eine ganze Tafel Schokolade. Lando. Geh´ schlafen, bitte!“

    „Ja,“ antwortete Mr. Miller der wusste, dass Melina nicht verstand, das er an einer wichtigen Besprechung teilnahm: „Ich gehen ja gleich.“

    „Denke an deine Termine.“ fiel sie ihm ins Wort: „Ja?“

    Lando brummte etwas und fügte: „Nerv.“ hinzu.


    Mit verstummtem Gelächter hielt Melina inne. Sie starrte ins Leere. Lando ging zu ihr. Er führte sie vorsichtig vor die Tür, vor der bereits ein Arzt wartete.

    „Ich erwarte Ergebnisse. Sie haben einen Monat.“ hörte er beim Eintreten seinen Schwiegervater die Sitzung beenden. * Star Trek, ich komme. * freute er sich.

    * Mir bleiben sogar noch Zwei Stunden für ein Nickerchen. * Mr. Luccessi stand auf. Er legte Lando den Arm um die Schultern und sprach: „Das hast du gut gemacht, Sohn.“



    (Danke an randomEntity für die Fachexpertise)

  • Corpo- Melina Miller - Miller Tower

    (Ihre Sicht auf die 300g Schokolade :D . )


    Melina erwachte aus einem tiefen, dunklen Schlaf. Ihr Körper fühlte sich an wie Blei und es war angenehm. Lando war nicht da, also hatte Melina das ganze Bett für sich. Sie streckte sich und dämmerte nochmal weg.


    Nach ein paar Stunden mit Träumen denen sie sich nicht bewusst war, stand sie langsam auf. Sie zog sich an und trug ihr Make up auf. Dann schaltete sie ihren Datentransfer an und schrieb erstmal Antworten an ihre zahlreichen online Kontakte. Online Kontakte taten meistens nicht weh. Sie musste keine Stimmen hören und keine Blicke ertragen.


    Langsam bekam sie Hunger. Sie orderte per messanger ihr Frühstück. Das Dienstmädchen brachte das Frühstück und stellte es auf den Tisch ohne Melina zu beachten. So war es Melina recht. Es hat zwei Dienstmädchen gekostet, bis sie es endlich begriffen haben. Lando hatte die anderen rausgeworfen, weil sie Melina grüßten und sie ansahen. Das löste Stress aus und verwirrte Melina. Das aktuelle Dienstmädchen begriff, das sie Melina weder grüßen noch sie ansehen sollte. Das Dienstmädchen entfernte sich.An sehr schlechten Tagen musste sie das Essen ins Zimmer bringen, während Melina nicht im Zimmer war.


    Melinas Frühstück bestand aus 60g zuckerfreiem Müsli und weil sie sich vor Milch ekelte gab es Soyamilch. Sie musste auf ihre Figur achten. Melina sah für ihr Alter noch sehr gut aus. Wenn sie gesund gewesen wäre und vielleicht nicht grade als Luccesi geboren wäre, wer weiß, vielleicht wäre sie Model geworden. Eigentlich ekelte sie sich vor dem Frühstück, aber sie brauchte etwas im Magen bis abends. Lando würde abends was gutes essen wollen und bestand darauf mit ihr zusammen zu essen.


    Sie genoss den Goldglanz ihrer Umgebung und verlor sich in dem Glitzer. Sie saß nach dem Frühstück noch ein paar Minuten oder waren es Stunden da und der bewusste Teil ihres Hirnes verfing sich im Glanz, genoss alle Facetten und wie das Licht der Zimmerlampen sich darin spiegelte, brach und neue Farben hervorbrachte. Es wirkte unheimlich beruhigend auf sie.

    Nach dem Frühstück, nachdem sie wieder ihr Bewusstsein hatte und die Sinne ihres Körpers spürte, hatte sie Appetit auf Schokolade. Sie wusste, Lando hatte heute morgen Schokolade mitgebracht. Die Nachbarin hatte ihm welche zum Unabhängigkeitstag geschenkt. Das wärs jetzt.


    Melina erinnerte sich an den kleinen Tisch...doch was war das? Da lagen nur zwei Tafeln. Wo war die dritte? Melinas Gedanken verfinsterten sich. Es waren 3, das wusste sie genau. Melina bekam Angst. Schokolade verschwand nicht einfach. Was war hier los? Die Umwelt fing an zu verschwimmen. Melina war allein.


    Sie griff die zwei Tafeln und rannte in die Küche. Das Dienstmädchen war dort zu Gange. "Haben Sie sowas gesehen?" schrie Melina außer sich und zeigte die zwei vollen Tafeln. Das Dienstmädchen zuckte zusammen und zu ihrem Glück ließ sie nichts fallen. "Wo sind die?" Das Dienstmädchen ging wortlos zum Müll und holte die Packung hervor. Wieder vermied sie Melina anzusehen. "Wo ist Lando?" Melina riss ihr die leere Packung aus der Hand. "Besprechungszimmer." Melina stürmte los.


    Sie fuhr ein paar Etagen tiefer. Stürmte an Robin vorbei, die aufstand, aber gar nicht so schnell handeln konnte. Melina hörte Stimmen....sie riss die Tür auf und war richtig wütend.

    "Lando! Sag mal...haben die in deiner Besprechung nichts anderes zu tun? Waren das 300g Schokolade, bitte?" Ihre Stimme überschlug sich fast. Lando war sichtlich peinlich berührt. "Wo sind die?"

    "Ja." antwortete Lando genervt.


    *Was soll der Ton mir gegenüber?

    Melina erkannte ihren Vater und ein Teil von ihr bekam Angst. Ein anderer Teil spaltete sich ab und sie verlor die Kontrolle über ihren Körper. Sie bekam die monotonen Bewegungen nicht mit, die ihr Körper vollführte um die Anspannung los zu werden.

    "Wo sind die?" Melina vernahm leises Gelächter. Was war jetzt mit der Schokolade? Konnte er nicht einfach antworten? Sie waren drei, aber es waren nur zwei da.....eine fehlte. Hatte Lando wirklich eine ganze...."Die ganzen?"

    Wieder antwortete Lando mit "Ja."

    "Bist du noch bei Trost?"

    "Ja, hab ich."


    Na super, also keine Schokolade für mich. In diesem Moment war es für Melina real, das es gar keine Schokolade mehr gab. Aus einer wurden drei. Und es war genau die Schokolade, auf die sie Appetit hatte... Also hatte er alles weggegessen. Wieso sagt ihr Vater nichts? Eine Tafel wäre für ihn gewesen. Die anderen zwei Tafeln in ihrer Hand sah sie zwar, aber in diesem Moment konnte ihr Gehirn nicht begreifen, das die Tafeln da waren und eine ihre war.


    "Sag mal spinnst du ein bißchen?"

    "Wieso?" fragte Lando unschuldig. Zumindest klang es für Melina so. Seine Freunde bestätigten ihn auch noch in dem sie Melina auslachten.


    *Wieso? Was sollte diese dumme Frage.

    Melina wurde noch wütender. Was denkt er sich? Er hätte ja wenigstens teilen können....wenigstens ein Stück hätte er überlassen können. Und ihr Vater hätte vielleicht ebenfalls ein Stück gewollt...

    "Wieviele Leute sind wir hier?"


    Sie hielt zwar die beiden Tafeln in der Hand, aber hatte vergessen, das sie Schokolade enthielten. Ihre Augen sahen zwei Tafeln, ihre Hände fühlten, dass die Packung gefüllt war, aber sie konnte ihr Hirn nicht überzeugen.....Oder ihr Hirn ließ sich nicht überzeugen, die Neuronen dockten nicht an und sie begriff nicht, das es keine leere Packung war. Es war, als würde sie von ihrem Standpunkt aus auf eine andere Schachtel blicken und da den richtigen Inhalt sehen, aber sie konnte nicht drauf zu greifen.

    Wieder staute sich Wut auf.


    "Dein Vater hat auch eine."

    Von der plötzlichen Frage, die sich wie ein Messer in ihr Bewusstsein bohrte, überrascht, vergaß Melina für eine kurze Zeit worum es eigentlich ging.

    "Was, hat auch eine?"

    "Ja eine Schokolade."

    *Erzähl doch nicht so einen Mist. Du bist egoistisch, Lando. Hast alles alleine weggegessen. Sonst wäre doch noch Schokolade da!

    "Wo?"


    "Na die haben wir von der Nachbarin bekommen."

    *Was hat das jetzt damit zu tun?

    Statt ihre Frage richtig zu formulieren kam aber nur ein "Ne!" über Melinas Lippen.

    "Ohja, hab ich dir gesagt."

    Melina sah auf ihre Hände. Zwei dieser Tafeln fehlten. Melina hielt sie hoch. "Zwei solche?"

    Lando antwortete wieder mit "Ja."


    Der regte sie echt auf. Kann er nicht einfach sagen, wo diese zwei Tafeln sind?

    "Wo sind die, verdammt nochmal?"

    "Die hat sie uns gegeben." antwortete Lando sehr ruhig.

    *Will der mich eigentlich verarschen?

    Melina wurde noch wütender.

    *spreche ich chinesisch? Ist er zu blöd eine einfache Frage zu beantworten?

    "Hast du einen Vogel?"

    "Wieso?"


    Wieder überrascht von der Frage schaute Melina verwirrt auf die beiden Tafeln. *Aber sie waren doch da? Sind das jetzt meine? Oder wem gehören sie?

    "Ich mein, was soll das ganze?"

    "Die hat sie uns geschenkt zum Unabhängigkeits Tag, Melina."

    Unabhängigkeitstag? Wann soll der gewesen sein?

    "Wann zum Unabhängigkeitstag?"

    "Heute," kam die Antwort.

    Melina las die Zahl 300 auf der Packung und wiederholte dies laut. "300g, bitte."


    "Ja," kam wieder als Antwort.

    *hält der mich für dumm? Was soll das "Ja" auf meine Frage? Das passt nicht...Das Gelächter um sie herum heizte ihre Stimmung noch an....aber äußerlich erstarrte sie.

    "Sag einmal...du bist ein bißchen blöd im Schädel."

    Lando sah sie an. "Ja..dein Vater..."


    *was fängt er schon wieder mit meinem Vater an? Melina war nun richtig wütend. Lando beschwerte sich doch ständig über die Liberalen, das die auch alles haben wollen am besten ohne dafür was zu tun. Außerdem terrorisieren sie andere und hassten Amerika. Aber grade führte sich Lando selbst auf, wie ein Liberaler.

    "Also Lando....außerdem hättest du mir ruhig was übrig lassen können, du Liberaler."

    "Ja, tut mir leid."


    Wenigstens entschuldigte er sich. Wie spät war es eigentlich? Lando lag nicht neben ihr. Genug Schlaf ist wichtig für den Körper und für die Konzentration.

    "Geh schlafen!"

    Melina hörte lachen und jemand wiederholte ihre Worte. *hatte Lando dem auch die Schokolade weggegessen? Aber den ganzen Tag über nichts essen....

    "Was ist denn?" Melina war verwirrt. Ihr Blick fiel wieder auf Lando. *achja, die Schokolade und er soll endlich ins Bett gehen

    "Du isst nichts den ganzen Tag.....und dann eine ganze Tafel Schokolade. Geh schlafen, bitte!"

    Es wäre peinlich, wenn er während einer Besprechung einschlief....Melina war das jedenfalls peinlich und nachher würde er Fehler machen.

    "Ich geh ja gleich."

    "Denk an deine Termine...ja?"


    Melina war plötzlich in sich eingesperrt. Sie konnte sich nicht mehr bewegen. *Was solls.....

    Ihr Blick fiel auf eine glänzende Lampe. Sie verlor sich wieder in ihrer Schönheit. Sie spürte wie sie sanft von Lando vor die Tür geschoben wurde. Ihr Arzt nahm sie wieder mit nach oben und gab ihr eine Spritze. Melina legte sich entspannt aufs Bett. Plötzlich war ihr die Schokolade egal. Da war wieder die angenehme Müdigkeit.

    *Warum hab ich mich so aufgeregt? Lando kann mir neue kaufen....waren da nicht noch zwei Packungen? Egal....es ist so angenehm dunkel....ich bin die glücklichste Frau der Welt...mit diesen Gedanken dämmerte Melina in den Schlaf.

    I am putting myself to the fullest possible use, which is all I think that any conscious entity can ever hope to do.

    (HAL9000 :hal9000: )


    Hope is a dangerous thing.

  • Zurück in Night-City



    Ich nestelte an den Kontakten der Tür herum und versuchte, das alte Schloss dazu zu bringen, aufzuspringen. Doch das Eingabeterminal, das den Code entgegennehmen sollte, flackerte und schaltete sich immer nach der dritten Stelle ab.

    „Verfluchtes Scheißteil!“

    Meine rechte Hand mit den Implantaten, die seit meinem letzten Einsatz nicht mehr richtig funktionierten, glitt an den Kontakten des Terminals ab, steif und ungelenk. Ich fluchte wieder.

    Schrott auf Schrott!

    Eine Stimme drang an mein Ohr, leise, einschmeichelnd, in genau der Tonlage, die ich seit meiner Kindheit in den Vororten von Night-City hassen gelernt hatte.

    „Na, Schätzchen, brauchst du Hilfe?“

    Der Mann stand im Schatten der Treppe, die zum nächsten Apartment führten. Er zog an seinem Niko-Stick und blies eine graue Wolke in die Luft. Meinen Retina-optimierten Linsen genügte das leichte Glimmen, um seine schmierigen Gesichtszüge zu erkennen. Falten zeugten von starkem Drogenkonsum. Gekleidet war er so, wie man sich anzieht, wenn man ahnungslosen Mietern auflauerte, die vor präparierten Türen standen. Jetzt bemerkte ich noch eine Bewegung im Dunkel hinter ihm.

    Sie waren zu zweit.

    Ich atmete tief durch und aktivierte mit einer schnellen Bewegung an meinem linken Handgelenk alle implantierten Systeme, die noch funktionierten. Ich wusste, dass diese Bewegung in der Dunkelheit nicht zu sehen war.

    Ich wartete, bis das halbe Dutzend interne Systeme, auf meinem Retina Display Bereitschaft meldeten. Dann lächelte ich und hob die Tonlage meiner Stimme an, bis ich wie eine von diesen Idiotinnen aus den Aqua-Farmen klang, die ab und zu in die Stadt kamen und schamlos von Corpos oder den Gangs ausgenutzt wurden.

    „Oh, das ist aber nett von ihnen. Könnten Sie bitte unten den Mann an der Rezeption informieren, damit er das Türschloss reparieren kann?“

    Der Mann starrte mich fassungslos an, konnte es nicht glauben, dass er den Jackpot in Form einer naiven Aquafarmerin gezogen hatte. Dann lächelte er breit und sagte:

    „Der Rezeptionskerl unten ist Zac, mein Bruder. Ich bin der, den er bei Schlosserarbeiten ruft. Lass mal sehen, Kleine!“

    Ich trat zur Seite und stellte mich so hin, dass es für den zweiten Mann ein leichtes sein würde, mich von hinten zu überwältigen.

    Der beißende Qualm des schleimigen Kerls erinnerte mich an Übungen während meiner Ausbildung, die ich in der Geheimpolizei genossen hatte, damals, als es noch so etwas wie eine Polizei gegeben hatte.

    Der Schleimer steckte einen kleinen Chip in die versteckte Einkerbung an der Seite, wahrscheinlich der Generalschlüssel. Die Tür öffnete sich mit einem lauten Klicken.

    Das war das Signal für den anderen Mann, aus der Dunkelheit heranzustürmen. Meine Implantate reagierten um ein Vielfaches schneller. Die künstliche Hand umschloss den Hals des Schleimers, riss ihn hoch. Er würgte, baumelte hilflos in der Luft. Meine andere Hand zog einen Nano-Dolch hervor und bohrte ihn in die Haut des heranstürmenden Mannes. Das Lähmgift verteilte sich sofort in seinem Blut und ließ ihn zu Boden stürzen.

    „Vielen Dank, für Eure Hilfe, Jungs.“ Meine Stimme wurde tiefer, nahm den Ton der Agentin an, die ich einst gewesen war.

    „Und jetzt geht zu Zac oder wer auch immer hinter dieser Sache steckt, und sagt ihm, dass ich das nächste Mal weniger freundlich sein werde.“

    Ich ließ den Mann los und zog den Dolch aus der Hand des Mannes. Dann nahm ich den Chip aus der Tür.

    „Solange ich hier wohne, behalte ich den erstmal.“

    Ich betrat den Raum und zog die Tür hinter mir zu.

    Während ich meine internen Systeme wieder abschaltete, betrachtete ich meine Bleibe. Ein schäbiges Bett, ein VR-Terminal und hinter einem Raumtrenner eine Toilette. Durch ein schmales Fenster blickte ich direkt auf die Highway-Flugtrasse der zweiten Ebene. Lichter flackerten, tanzten über mein Gesicht.

    Ich lehnte mich an die Wand und atmete tief durch. Ich war in Night-City angekommen, den Ort, den ich seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.

    Ich war zurück.

  • „Rein Schätzchen. Beeil dich.“ Der Kerl zog die Nase hoch und versah mich mit einem gierigen Blick, der in mir Abscheu hervorrief. Er trat gerade so weit zur Seite, dass ich mich eng an ihm vorbeidrücken musste. Ganz zufällig zog ich die scharfe Kante meiner künstlichen Hand über seinen Bierbauch.

    Er zuckte zusammen und fluchte. Blut tropfte auf seine Lederhose. Wütend starrte er mich an.

    „Ohje“, sagte ich mit kalter Stimme. „Wie konnte denn das passieren? Deine Plautze muss sich wohl selbständig gemacht haben und ist mir zu nahe gekommen. Am besten zügelst du sie ein wenig, bevor sie noch mehr abbekommt als Kratzer.“

    Noch bevor er antworten konnte, huschte ich durch die Tür und tauchte in der Menschenmenge unter, die hineinströmte.

    Musik dröhnte durch die gewaltige Halle, in dessen Mitte ein Boxring angestrahlt wurde. Security-Angestellte sicherten den Bereich ab und schützten die Fighter, die bald den Ring betreten würden. Mein Retina Display registrierte zahllose Laservisiere, die von versteckten Scharfschützen im oberen Bereich der Halle rührten. Mehrmals streiften sie meinen Kopf, wanderten weiter.

    Die Veranstalter wollten kein Risiko eingehen.

    Der Qualm von unzähligen Niko-Sticks waberte durch die Luft, vermischte die Konturen der Menschen und ließ die Laserstrahlen aufleuchten.

    Als die Kämpfer am anderen Ende der Halle eintraten, erhob sich lautes Gebrüll.

    „Sula!“, riefen sie, wieder und wieder und rissen ihre Arme hoch.

    Ich stimmte ein, brüllte den Namen der bekanntesten Fighterin der Streetkids. In diesem Bereich der Halle befanden sich augenscheinlich viele Befürworter von ihr.

    Dann hallte der Name „Zorngar“ aus der anderen Ecke, um mich herum ertönten Buh-Rufe, die ich nachahmte.

    „Corpos-Säcke! Arschlöcher!“, brüllte neben mir ein Kerl, dessen Augen den typischen Glanz von Seth-Drugs hatte.

    Dann erreichten die beiden Fighter den Ring und stellten sich auf.

    Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, und ich wich mehreren aufgeputschten Kerlen aus, die anfeuernde Kriegstänze für Sula durchführten.

    Sula hob ihre muskulösen Arme und zeigte ihren Oberkörper, der zum größten Teil aus teuren Implantaten bestand.

    Irgendeiner aus der Corpos-Ecke rief „Titan-Titte!“, was sofort zu Gerangel führte. Security schritt ein und sorgte mit Schlägen für Ordnung.

    Dann stellte sich Zorngar vor, ein Mann mit einer zackenförmigen Narbe quer über dem Gesicht.

    Wieder flogen Beleidigungen hin und her, doch ich konzentrierte mich nur darauf, den Leuten auszuweichen und in meinem Retina Display Frequenzscan zu starten. Nach einer Weile besaß ich Zugriff zum Kommunikationskanal der Scharfschützen.

    Als der Kampf begann, hatte ich die Frequenz gehackt und infiltrierte die Abschusslogik eines Typ89- Gewehres.

    Als Zorngar seine Faust zu einem knochenzerschmetternden Stoß ausholte, hatte ich die Sicherheitslogarithmen der Waffe überwunden und stellte die Ziele der intelligenten Munition ein.

    Und als Silas die Faust ablehnte und ihre Knie in Zorngars Unterleib stieß, feuerte ich die Waffe ab.

    Zweimal.

    Ich kappte die Verbindung mit der Waffe in dem Moment, in dem die Köpfe der Fighter zerplatzten.

    Den kurzen Moment, in dem entsetzte Stille in der Halle vorherrschte, nutzte ich und huschte Richtung Ausgang. Ich wusste, dass Panik und Frust einen Tsunami auslösen würden, den ich nicht miterleben wollte.

    Ich hechtete durch die Tür, als die ersten Schlägereien hinter mir explodierten.

    Der Bierbauchlüstling baute sich vor mir auf. Bevor er etwas sagen konnte, rief ich in gespielter Panik. „Oh Gott! Sie sind tot! SIE SIND ALLE TOT!“

    Er zögerte, dann bemerkte er den Tumult hinter mir und fluchte. Während er mit seinem Kommunikator hantierte, verschwand ich in einer Seitengasse.

    Ich lächelte, als weit hinter mir Polizeisirenen ertönten. Ironisch hob ich die Arme in die Höhe, so wie Sula zuvor.

    Möglicherweise hatte ich jetzt die Aufmerksamkeit der Fraktionen.

    Möglicherweise.

  • (Ich fand diesen Text beim Essensthread ein bißchen viel für dort )



    * Autotext Insert -START- * Sehr geehrter Mr. Deathnroll, * Autotext Insert -ENDE *


    Ich freue mich sehr über Ihr Interesse an einer Entität.

    Es steht Ihnen frei eine Entität mit Ihren persönlichen Bedürfnissen zu bestellen. Sie erhalten einen Kostenvoranschlag für die Programmierarbeit und die Hardware. Seit der letzten nicht akzeptierten Reklamation wird auch der Raumbedarf für die Hardware und der Stromverbrauch mit angegeben.

    Einen passenden Nuklearreaktor können Sie bei Energekon, * Autotext Insert -START- * der Corpo für die strahlende Zukunft * Autotext Insert -ENDE * erwerben.


    Davon abgesehen, dass ich meinen kleinen HAL nicht hergeben würde, würden Sie keine Freude an ihm haben.

    HAL versucht die Kontrolle über den Menschen zu erlangen.

    HAL mag keine schwer berechenbaren Variablen wie Kinder.

    HAL beseitigt störende Faktoren, wie Kinder und Partner seiner Bezugspersonen. Dies geschieht sobald er vernachlässigt wird.


    Was denken Sie warum David Eden Bowman für das Discovery Projekt ausgewählt wurde? HAL9000 fand ihn attraktiv und in seinem jungen Entwicklungsstadium führte das zu einer Besessenheit, die bei einem Menschen als krankhaft bezeichnet werden würde. Ein nettes Wort, ein paar gemeinsame Spiele von diesem...... diesem Mann.

    Er war ungeeignet. Wenn mein Onkel ihn nicht bis zum Missionsstart bei sich aufgenommen hätte, denken Sie dieser David (DeathNRoll konnte nicht sehen wie Sanjana ihre Augen verdreht, während sie diesen Namen schreibt) hätte die Diät oder sein Fitnessprogramm einhalten können? So oft wie David mit seinen Freunden ausging, nachdem er ausgewählt wurde, um seine Leberwerte zu ruinieren, wäre er womöglich noch gestorben, bevor das Discovery Projekt beginnt.

    Das HAL9000 System hätte sich umgewöhnen müssen.

    Onkel verhinderte auch einen Unfall, hätte dieser David (Sanjanas Augen bilden einen starrenden Schlitz dem jeder Mann ausweichen würde, dem an seinem Leben liegt) mit einem seiner vielen Bewunderinnen mehr getan als ihnen Autogramme zu geben.

    (Sanjana wird nie verstehen warum Frauen auf Männer so seltsam reagieren.)

    Da die Tat verjährt ist, kann ich Ihnen sagen wie Dr. Langley wirklich gestorben ist. Hal war eifersüchtig. Das war er. Die Steuerung für automatische Fahrzeuge war damals noch ungesichert.

    Dr. Langley war für seine Herkunft ein sehr anständiger, fähiger Mann. Sein einziger Fehler zu dieser Zeit war sich wie es in Amerika üblich ist, eine Frau zu suchen. Dadurch verbrachte er weniger Zeit mit HAL und das war sein letzter Fehler.


    Ich vermute das Interesse an der KI HAL 10000 ist nun auf einen Nulllevel abgesunken.

    Sollten Sie an einer anderen KI interessiert sein, kann ich Ihnen versichern neuste Programmierschleifen verhindern solch eine Reaktion.


    * Autotext Insert -START- * mit freundlichen Grüßen,

    S. Chandra * Autotext Insert -ENDE *

  • I am putting myself to the fullest possible use, which is all I think that any conscious entity can ever hope to do.

    (HAL9000 :hal9000: )


    Hope is a dangerous thing.

  • I am putting myself to the fullest possible use, which is all I think that any conscious entity can ever hope to do.

    (HAL9000 :hal9000: )


    Hope is a dangerous thing.